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Alternative Kraft- und Brennstoffe - Flüssige Energie für morgen

Zum Energiemix der Zukunft werden auch erneuerbare Kraft- und Brennstoffe gehören. Doch welche Potenziale haben diese Energieträger, wie ist der Stand der Forschung und Entwicklung, wo gibt es schon erste Praxiserfahrungen und welche Möglichkeiten bietet ein globaler Markt – zum Beispiel für Power-to-X? Diese und viele weitere Fragen greift der jüngst gestartete futurefuels.blog auf.

Die Herausforderungen, die sich aus den Klimazielen ergeben, sind gewaltig – vor allem für die Energieversorgung. Auch nach einem verstärkten Ausbau von heimischen Windkraft- und Solaranlagen wird Deutschland einen Energiemix benötigen und auf den Import erneuerbarer Energie angewiesen sein. Hierfür bieten sich insbesondere erneuerbare Kraft- und Brennstoffe an. Für die Produktion dieser Future Fuels gibt es verschiedene „Pfade“, denn bei der Herstellung alternativer flüssiger Kohlenwasserstoffe können diverse Quellen genutzt werden. Eine wichtige Rolle werden zum Beispiel alternative Brennstoffe aus regenerativen Abfall- und Reststoffen spielen, deren Herstellung ohne Nutzungskonkurrenz zu Agrarflächen oder Nahrungsmitteln auskommt. Aufgrund des absehbar großen Bedarfs gelten zudem E-Fuels als unverzichtbar, also synthetische Energieträger, die mittels Power-to-X-Verfahren aus regenerativ erzeugtem Wasserstoff und CO2 als Kohlenstoffquelle hergestellt werden.

Wir als Plöchinger Gruppe bieten Lösungen und Produkte an, die die Zukunft der Wärmeenergie und Mobilität mitgestalten.

Sie haben Interesse an klimaneutralen Kraftstoffen, Biokraftstoffen oder E-Fuels? Kontaktieren Sie uns einfach und wir finden gemeinsam die optimale Lösung für Ihren Bedarf.

Öl weiter denken!

 

Flüssige Brennstoffe bringen die Energiewende voran: Denn Öl-Brennwerttechnik ist hocheffizient, lässt sich ideal mit erneuerbaren Energien kombinieren und bietet durch den Einsatz neuer synthetischer Brennstoffe langfristig eine klimaneutrale Perspektive. 

Brennstoffe der Zukunft - warum brauchen wir synthetische flüssige Energieträger?

 

Flüssige Energieträger haben viele Vorteile: Sie sind gut speicherbar und leicht zu transportieren, sie haben eine hohe Energiedichte und verfügen über eine hervorragende Infrastruktur. Um diese Vorteile auch langfristig in der Energieversorgung nutzen zu können, wird an der Herstellung treibhausgasreduzierter flüssiger Kraft- und Brennstoffe geforscht.

Ein wesentlicher Aspekt dabei ist, dass sie in heute verfügbarer Technik ohne aufwändige Umrüstungen einsetzbar sein sollen. Das erhöht die Chance auf eine breite Akzeptanz der Energiewende: Klimaschutz wird möglich, ohne Versorgungswege und Anwendungstechnik kostenintensiv umbauen zu müssen.

Für E-Fuels und andere synthetische flüssige Energieträger trifft das zu: Sie sind vielfältig einsetzbar, etwa in Flugzeugen, Schiffen sowie im Bestand der rund 57 Millionen Kraftfahrzeuge und 5,6 Millionen Ölheizungen in Deutschland. 

Grundsätzlich geht es bei der Forschung zu treibhausgasreduzierten flüssigen Brennstoffen um die Herstellung alternativer flüssiger Kohlenwasserstoffe aus unterschiedlichen regenerativen Quellen (X-to-Liquid, XtL). Bei der Auswahl der Rohstoffe wird eine Nutzungskonkurrenz zu Agrarflächen oder Nahrungsmitteln bewusst vermieden. 

Die Forscher sprechen dabei von unterschiedlichen „Pfaden“: Es gibt etwa den Biomasse-Pfad, auch „Biomass-to-Liquid“ oder kurz BtL genannt, der die Herstellung von Brennstoffen aus Abfällen und Reststoffen biogener Herkunft untersucht. Ein anderer wichtiger Pfad ist „Power-to-Liquid“, kurz PtL. Hier wird Strom aus erneuerbaren Quellen zur Herstellung von Wasserstoff genutzt, der anschließend mit Kohlenstoff aus Biomasse oder CO2, welches zum Beispiel aus der Luft gewonnen wird, zu einem synthetischen flüssigen Energieträger verbunden wird.